Totengedenken

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05-totengedenken

 

 

Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Wer an mich glaubt, wird leben,

auch wenn er stirbt,

und jeder, der lebt und an mich glaubt,

wird in Ewigkeit nicht sterben.

Jesus, Joh. 11,25

 

 

Von der Praxis für Verstorbene zu beten, spricht bereits die Heilige Schrift. Seit frühchristlicher Zeit hat die Kirche das Andenken an die Verstorbenen hoch in Ehren gehalten, um ihre (Wieder-)Erlangung der Gemeinschaft mit Gott gebetet und ihnen Seelenmessen dargebracht. Seit den ersten erhaltenen Notizen ist das Gebiet des Campo Santo Teutonico als Pilger- und Fremdenfriedhof und insbesondere seit der Gründung der „Arme-Seelen-Bruderschaft“ um 1450 als Ort der Sorge um die Verstorbenen überliefert. Das christliche Totengedenken: eine würdige Bestattung für jeden, Fürbitte und Gebet und Sorge um das Seelenheil, waren über die Jahrhunderte Stiftungsauftrag und fundamentaler Grundpfeiler und sind es heute noch.

 

Die Brüder und Schwestern der Erzbruderschaft sind nach wie vor eingeladen, ihre verstorbenen Mitbrüder und -schwestern zu Grabe zu geleiten. In den monatlichen Bruderschaftsmessen ist das Totengedenken besonders dem Andenken verstorbener Bruderschaftsmitglieder gewidmet. Christliches Totengedenken und Fürbitte äußern sich besonders im Friedhofgang an Allerheiligen und im Beten des Kreuzwegs an den Sonntagen der österlichen Bußzeit, die über den Friedhof führen und mit einem Gebet für die Verstorbenen schließen.

                                    

Der Herr gebe den Verstorbenen die ewige Ruhe

 und das ewige Licht leuchte ihnen.

Er lasse sie ruhen in Frieden.

Amen.

 

Gottesdienste-03

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