Kurat Konrad Bestle wird neuer Rektor am Campo Santo Teutonico

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Mitteilung Neuer Rektor -

Der Augsburger Priester und bisherige Kurat der deutschsprachigen römischen Pfarrgemeinde Santa Maria dell’Anima, Konrad Bestle, wird Rektor unserer Erzbruderschaft und somit zugleich des Päpstlichen Priesterkollegs und unserer Bruderschaftskirche.

Die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes beim Campo Santo der Deutschen und Flamen begrüßt die Ernennung. Camerlengo Franco Reale heißt den neuen Rektor (im Bild Rektor Konrad Bestle, links, mit Camerlengo Franco Reale) „herzlich in unserer Mitte willkommen“ und betont: „Vor Konrad Bestle gab es in der Geschichte bereits mit dem ersten und sehr erfolgreichen Rektor unseres Kollegs, Anton de Waal, ein prominentes Beispiel eines jungen Kaplans, der von der Anima zum Campo Santo Teutonico gewechselt ist. Mit unserem Erzbruder Konrad Bestle haben wir einen jungen, dynamischen Rektor gewonnen, mit dem es uns nicht schwerfallen wird, die unmittelbar anstehenden und weitreichenden Aufgaben zu bewältigen, die auf den künftigen Campo Santo Teutonico warten. Durch seine pastorale Erfahrung wird der Spiritualität unseres Ortes und insbesondere unserer Gemeinschaft Rechnung getragen. Seine offene und kommunikative Art und sein bisheriger Schwerpunkt auf die Jugendarbeit werden uns helfen, unseren Ort jung und lebendig zu halten und zusammen in eine gute Zukunft zu führen, sodass wir seiner Ernennung umgehend zustimmen konnten“.

Konrad Bestle wurde 1984 in Krumbach geboren. Er studierte katholische Theologie in Augsburg und Rom. Nach der Priesterweihe 2011 im Augsburger Dom folgten Stellen als Kaplan in Marktoberdorf und Memmingen. Von 2014 bis 2016 leitete er die Berufungspastoral im Bistum Augsburg. Nach einer Auslandserfahrung im Erzbistum Westminster in London ist Konrad Bestle seit 2018 Kurat an der deutschsprachigen National- und Pfarreikirche Santa Maria dell’Anima, wo er für seelsorgliche Fragen und den Religionsunterricht an der Deutschen Schule Rom verantwortlich ist.

Konrad Bestle ist bereits seit dem 8.12.2019 Mitglied unserer Erzbruderschaft und den Erzschwestern und Erzbrüdern bekannt. Das Datum der feierlichen Einführung wird frühzeitig bekannt gegeben.

 

Herzliche Einladung zum Requiem für Papst Benedikt XVI. am 10.02.2023 um 18 Uhr

Die Erzbruderschaft trauert um ihr Ehrenmitglied Papst Bendedikt XVI.

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Tod Benedikt XVI.-02

Gott hat seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt, damit wir durch ihn leben.

(1 Joh 4,9b - Kommunionvers der Messe am 7. Tag der Weihnachtsoktav)

 

Campo Santo Teutonico, den 31. Dezember 2022

 

Nachdem der Heilige Vater Papst Franziskus bereits vor wenigen Tagen zum Gebet für unser Ehrenmitglied der Erzbruderschaft, den emeritierten Papst Benedikt XVI., aufgerufen hat, entschlief er heute im Frieden Christi im Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan.

Kardinal Ratzinger wurde bereits 1982 in die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes beim Campo Santo der Deutschen und Flamen aufgenommen, nachdem er seinen Dienst als Präfekt der damaligen Kongregation für die Glaubenslehre in Rom angetreten hatte. Seit diesen Tagen war er persönlich sehr eng mit dem Campo Santo verbunden. Die von Kardinal Ratzinger jeden Donnerstagmorgen in unserer Bruderschaftskirche zelebrierten Hl. Messen bildeten bis zur Wahl zum Bischof von Rom im Jahr 2005 einen festen Bestandteil unseres Liturgiekalenders. Auch als Papst blieb er dem Campo Santo Teutonico sodann als Ehrenmitglied der Bruderschaft eng verbunden und betonte stets die Spiritualität dieses besonderen Ortes. Im März 2010 erhob Papst Benedikt XVI. unser Priesterkolleg anlässlich des 50. Priesterjubiläums des damaligen Rektors der Erzbruderschaft, Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz, in den Stand eines Päpstlichen Kollegs (Pontificio Collegio). Im Jahr 2015 weihte er als emeritierter Papst unseren in "Aula Benedikt XVI. - Joseph Ratzinger" benannten Vortragssaal mit den Worten "Segne diese Aula am Campo Santo Teutonico, erfülle alle mit Liebe und Gerechtigkeit, die hier Gemeinschaft finden. Gib, dass alles, was in dieser Aula geschieht, dem geistlichen Wachstum deiner Kirche dient."

Wir werden in einer offiziellen Gedenkmesse am Campo Santo Teutonico für ihn beten. Den genauen Zeitpunkt werden wir zeitnah bekanntgeben.

Von Montag, dem 2. Januar 2023, an besteht zudem die Möglichkeit, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen, das in der Bruderschaftskirche Kirche Santa Maria della Pietà am Campo Santo Teutonico auslegen wird.

 

Requiescat in pace.

 

Dr. Branko Jurić                                    Franco Reale

Vize-Rektor des PCT                           Camerlengo der Erzbruderschaft

 

Der verstorbene deutsche Obdachlose, für den auch Papst Franziskus nach seinem Tod im November gebetet hatte, soll im Campo Santo Teutonico seine letzte Ruhestätte finden

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totengedenken

Der am 1. Mai 1961 in Deutschland geborene Staatsbürger Burkhard Scheffler verstarb bereits am 25. November 2022 unter den Kolonnaden im Vatikan. Jetzt soll er im Campo Santo Teutonico, dem Friedhof der Deutschen und Flamen im Vatikan, seine letzte Ruhestätte finden, doch es fehlen die Mittel für die Beisetzung.

Burkhard Scheffler zog nach Rom, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Er lebte auf der Straße und wurde von den Wohltätigkeits- und Hilfsaktionen des vatikanischen Dikasteriums für Nächstenliebe betreut. Unter den Kolonnaden am Petersplatz richtete er sich insbesondere in den kalten Monaten mit einer Wärmedecke seit vielen Jahren allabendlich sein Nachtlager auf der Suche nach einem etwas wärmeren Platz mit anderen Obdachlosen ein.

Diesen Winter überlebte er die Kälte leider nicht und starb in der Nacht vom 24. auf den 25. November 2022. Sein Tod blieb auch Papst Franziskus nicht verborgen. Er betete für Burkhard Scheffler bereits während des Angelusgebets am 27. November 2022 auf dem Petersplatz vor den versammelten Pilgerinnen und Pilgern und vor der Weltöffentlichkeit.

Nunmehr soll der Verstorbene nach Abschluss der routinemäßigen polizeilichen Untersuchungen am Campo Santo Teutonico unweit seines gewöhnlichen Lebensumfeldes, seine letzte Ruhestätte finden. Die bereits im Jahr 1454 gegründete Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes beim Campo Santo der Deutschen und Flamen, die Eigentümerin des Friedhofs ist, hat sich sofort bereiterklärt, den Friedhof für den Obdachlosen unentgeltlich für das christliche Begräbnis und als letzte Ruhestätte zur Verfügung zu stellen. Lediglich für das externe Bestattungsunternehmen fallen Kosten an, für die dringend Spenden gesucht werden.   

Um die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Erzbruderschaft zu unterstützen, wurde eigens die gemeinnützige Stiftung Pro Campo Santo Teutonico mit Sitz in München gegründet. Das Spendenkonto bei der PAX-Bank Köln lautet IBAN DE17 3706 0193 0017 5960 04, BIC: GENODED1PAX. Wenn im Verwendungszweck die Angabe des Namens und die Anschrift des Spenders erfolgt, werden für Spenden ab 300 € Spendenquittungen verschickt. Bei Spenden bis 300 € reicht ein vereinfachter Nachweis, wie zum Beispiel der Kontoauszug oder der Einzahlungsbeleg.

 

Doktorarbeit "summa cum laude" des Altcamposantiners Don Piotr Herok

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Piotr Herok

Am 18. Januar 2023 hat unser ehemaliger Camposantiner, Don Piotr Herok, seine Doktorarbeit am Päpstlichen Bibelinstitut verteidigt.

Der Titel seiner Doktorarbeit lautet „Marked Quotations from Psalms in the Gospel of Matthew“. Die Arbeit erhielt die bestmögliche Bewertung. An der Verteidigung nahmen Vice-Rektor Dr. Branko Juric und Professor DDr. Ralph Weimann teil. Die Promotion wurde mit der Note "summa cum laude" bewertet.

Herok war von 2016 bis 2020 Mitglied des Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico und ist seit 2012 Priester der Diözese Oppeln. Seit 2018 ist er Mitglied unserer Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes. In diesem Jahr schließt er auch sein Studium des Kirchenrechts in Warschau ab.

Herzlichen Glück- und Segenswunsch!

 

Nachruf auf den früheren deutschen Nuntius Erwin Ender

Der langjährige deutsche Vatikandiplomat Erwin Ender, Mitglied unserer Erzbruderschaft, starb am 19. Dezember im Alter von 85 Jahren in Rom. Er wurde 1990 zum Bischof geweiht und vertrat den Heiligen Stuhl als Botschafter im Sundan, im Baltikum, in Tschechien und ab 2003 in Deutschland. Seit 2007 lebte er in Rom. Unter anderem assistierte Ender Papst Johannes Paul II. bei Privataudienzen, begleitete ihn auf Reisen und war 2005 für Benedikt XVI. an der Organisation des Weltjugendtages in Köln beteiligt.

Der Herr gebe ihm die ewige Ruhe.

 

Nachruf auf den Steinmetz- und Steinbildhauermeister Franz Seidl

Der Steinmetz- und Steinbildhauermeister Franz Seidl ist am 10. Dezember im Alter von 80 Jahren gestorben. Über viele Jahre war er dem Campo Santo Teutonico verbunden und hier mit großem Engagement tätig, schuf beispielsweise die Reliefs der Portikussäulen am Kircheneingang, war an der Restaurierung des ‚Christus an der Geißelsäule‘, am Grabmonument für Rektor Erwin Gatz und der Versetzung des Denkmals für Rektor Anton de Waal maßgeblich beteiligt.

Der Herr gebe ihm die ewige Ruhe.

 

Feierliche Verabschiedung des Rektors Prälat Dr. Hans-Peter Fischer im Rahmen des Patronatsfestes

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06-patrozinium

Am 7. und 8. Dezember 2022 beging die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes ihr alljährliches Patronatsfest mit der Aufnahme der neuen Mitglieder.

Im Rahmen des Festaktes fand dieses Jahr die Verabschiedung des Rektors Prälat Dr. Hans-Peter Fischer nach dem Pontifikalamt am 8. Dezember 2022 statt.

Rektor Fischer war seit dem 8. Dezember 2010 Rektor der Erzbruderschaft und somit auch Rektor des Priesterkollegs der Erzbruderschaft am Campo Santo Teutonico. Er verlässt nach zwei Amtszeiten den Campo Santo Teutonico, um sich ganz seiner weiteren Aufgabe als Richter an der Rota zu widmen.

Am Vorabend des Fests der Unbefleckten Empfängnis Mariae wurden 34 bisherige Novizen als Schwestern- und Brüder im Rahmen der Vesper feierlich aufgenommen mit anschließendem Empfang in der Aula Papst Benedikt XVI.

Dem feierlichen Pontifikalamt am Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariae stand Bischof Dr. Bertram Meier vor. Nach dem Gottesdienst fand in der Aula Papst Benedikt XVI. ein Empfang statt, zu dem die Erzbruderschaft herzlich einlud.

Allerheiligenvesper und Gräbersegnung am Campo Santo Teutonico

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Allerheiligenvesper

Am 1. November, Allerheiligen, fand am Vormittag um 10 Uhr die Eucharistiefeier statt. Am späteren Nachmittag feierten die Mitglieder der Bruderschaft, des Priesterkollegs und des Römischen Görres-Instituts zusammen mit vielen anderen unserer Institution nahestehenden Gläubigen die Allerheiligenvesper. Es wurde dabei in besonderer Weise der in diesem Jahr Verstorbenen und auf dem Friedhof beerdigten Mitglieder der Erzbruderschaft gedacht. Unser Mitbruder Kardinal Kurt Koch betonte in seiner Predigt, dass das Totengedenken nicht nur Brauch, sondern Glaubens-Bekenntnis der Hoffnung auf das Ewige Leben ist, Hoffnung, die dem Leben eine durchschlagend neue Qualität gibt. Anschließend folgte die traditionell eindrückliche Prozession über den nächtlichen Friedhof mit Segnung der Gräber, im Gebet verbunden mit allen Verstorbenen, die im Lauf der Jahrhunderte unserem ‚Campo Santo‘ verbunden waren und in seiner Erde ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Es wurde ein YouTube-Film in den Kanal des Campo Santo Teutonico eingestellt, der Ihnen ermöglicht, teilzuhaben und mitzubeten. Klicken Sie einfach hier oder oben auf der Homepage oder abonnieren Sie sich dort mit einem weiteren Mausklick.

 

Papst Franziskus betet beim Campo Santo Teutonico für die Verstorbenen

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papst franziskus totengedenken

Nach der Messe im Petersdom zum Gedenken an die im Laufe des Jahres verstorbenen Kardinäle und Bischöfe am 2. November 2022 hat der Papst - in rein privater Form und unter Ausschluss der Öffentlichkeit - ein Gebetsmoment am Campo Santo Teutonico gehalten (Foto © Vatican Media).

An Allerseelen erinnern Katholiken an ihre Verstorbenen. Zum Brauchtum gehören Friedhofsbesuche und das Aufstellen von Lichtern an den Gräbern von Angehörigen. Der Papst feierte in den vergangenen Jahren zu diesem Anlass Messen auf den großen Friedhöfen Roms, 2021 etwa auf dem französischen Militärfriedhof der italienischen Hauptstadt. Aber auch der US-Militärfriedhof Nettuno mit Gefallenen des Zweiten Weltkriegs oder die Priscilla-Katakomben waren schon darunter. Bereits 2020 beging er den Gedenktag auf dem deutschen Friedhof im Vatikan.

Mario Galgano, Redakteur Vatican News und Erzbruder

 

Papst Franziskus ernennt Privatdozentin Dr. Christine Maria Grafinger zum Mitglied des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften

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christine-grafinger

Seit dem 28. Juli ist die in Oberösterreich geborene PD Dr. Christine Maria Grafinger (Foto © Vatican News - Deutsch) Mitglied des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften. Dem Lehramtstudium folgten Forschungsaufenthalte im Ausland, Tätigkeit u.a. als Lektorin, Ausbilderin, Ausstellungmacherin, Bibliothekarin, Dozentin und schließlich die Habilitation in Neuerer Geschichte und vor allem, mit Leib und Seele, die über dreißigjährige Tätigkeit als Bibliothekarin und Archivarin der Biblioteca Apostolica Vaticana. Grafinger wurde mit zahlreichen Ehrungen, u.a. dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse der Republik Österreich ausgezeichnet. Seit fast zwanzig Jahren gehört sie unserer Erzbruderschaft am Campo Santo Teutonico an. 2013 wurde sie als erste Frau ins Amt des Vize-Camerlengo gewählt. Mit dem Ruhestand kehrte sie 2018 in ihre alte Heimat zurück. Grafinger ist Ehrenmitglied unserer Erzbruderschaft

 

Herzlichen Glück- und Segenswunsch zur Ernennung!

 

Segenswünsche für Mario Kietzer zu seiner Priesterweihe

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mario kietzer PW

Am 29. Juni 2022, Hochfest der Apostel Peter und Paul, wurde unser ehemaliger Kollegiat, Mag. Theol. Mario Kietzer im Dom von St. Pölten (Österreich) - zusammen mit vier weiteren Diakonen - von S. E. Bischof Alois Schwarz zum Priester geweiht. Das Foto zeigt den Neugeweihten als Ersten von rechts (© Diözese St. Pölten). Hier können Sie die Video-Aufzeichnung der Priesterweihe einsehen. Der am 15.07.1969 in Luckenwalde (Erzbistum Berlin) Geborene feierte am 03. Juli 2022 seine Heimatprimiz und tritt am 01.09.2022 eine Stelle als Kaplan im Pfarrverband Pöggstall an. Im September 2019 war Kietzer als Kollegiat in die Gemeinschaft des Pontificio Collegio Teutonico aufgenommen worden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste er seinen Aufenthalt in unserer Kollegsgemeinschaft im März des darauffolgenden Jahres etwas vorzeitig abbrechen. Die Worte Papst Johannes Paul II. „Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore ein für Christus!“ hat Mario Kietzer zu seinem Primizspruch gewählt. In diesem Sinn wünschen wir ihm, gestärkt durch die Liebe unseres Erlösers, einen furchtlosen Weg und einen kraftvollen Dienst im Weinberg des Herrn.

 

Fronleichnam: Feierliches Hochamt in S. Maria della Pietà, Prozession und Statio in Santo Stefano degli Abissini

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Am 18. Juni wurde in der Kirche des Campo Santo Teutonico das feierliche Fronleichnams-Hochamt gehalten. Rektor Prälat Dr. Hans-Peter Fischer zelebrierte zusammen mit vielen anderen Geistlichen im Beisein des Schweizer Kurienkardinals Kurt Koch. Es waren anwesend der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Dr. Reiner Haseloff mit Familie, Mitglieder des Priesterkollegs, der Erzbruderschaft, des Römischen Görres-Instituts, der Päpstlichen Schweizergarde, des Deutschordens, der KAV Capitolina, des KDStV Greiffenstein und viele andere. Im Anschluss fand die Fronleichnamsprozession statt, die wie die Messe traditionell musikalisch gestaltet war. Dieses Jahr übernahm die Marktmusikkapelle Brixlegg (Tirol) unter der Leitung von Karl Michael Waltl die musikalische Gestaltung, Organist war Heinrich Heidenreich, Zeremoniar DDr. Ralph Weimann. Die Prozession führte entlang des Petersdoms zu der von Kardinal Koch in der nahe gelegenen schlichten, altehrwürdigen Kirche Santo Stefano degli Abissini gehaltenen Statio. Von dort trug Rektor Fischer das Allerheiligste beim weiteren Prozessionsweg zurück zum Campo Santo Teutonico zur zweiten Statio und Reposition.

Am Vortag war in der Vorhalle des Petersdoms, am Reiterstandbild Karls des Großen, Statio gehalten und in der Chorkapelle des Petersdoms die Heilige Messe zelebriert worden.

Die spürbare Freude, dass die Feierlichkeit in einem traditionellen Rahmen und unter der Teilnahme zahlreicher Pilger und Gäste stattfinden konnte, fand ihren Ausklang in einem Rinfresco und einem fröhlichen Beisammensein.

Allen Teilhabenden und Mitwirkenden ein herzliches vergelt's Gott!

 

Sr. Maria Lucindis findet ihre letzte Ruhestätte im Campo Santo Teutonico

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Sr. Maria Lucindis wurde 1939 als Maria Susanne Stock in Ihringshausen bei Kassel geboren, trat 1958 in den Missionsschwesterorden der Palottinerinnen ein und widmete sich über Jahrzehnte hinweg, auch als Dienstleiterin, intensiv der Krankenpflege. Dem Wunsch folgend, ihr Leben dem Gebet an verschiedenen Orten der Welt zu widmen, löste sie sich aus der Ordensgemeinschaft, lebte seit 2010 in Rom und folgte dem inneren Ruf, dort zu sein, wo Bernini’s steinerne Kolonnaden Gläubige, Audienzbesucher und Touristen umarmen. Tagaus und tagein. Ihre ganz eigene, stille, beharrliche Präsenz, ihr freundlich antwortendes Lächeln von irgendwo weit her, ihre Krankheit und körperlichen Beschwerden, ihre Verschlossen- und Unerreichbarkeit bleiben in der Erinnerung Vieler.

Sr. Maria Lucindis verstarb am 11. März in einem Zimmer in der Ordensprokura bzw. dem Gästehaus des Palottinerinnenordens am Hang des Gianicolo. Am 15. März fand sie in der Pilgergruft des Campo Santo Teutonico ihre letzte Ruhestätte.

"Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel." Lk. 2, 30-32

Der Herr gebe ihr die ewige Ruhe. 

 

Neuer YouTube-Kanal des Campo Santo Teutonico

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Youtube-Kanal

Seit Anfang des Jahres hat der Campo Santo Teutonico einen eigenen YouTube-Kanal, auf den Videos zu den liturgischen Feiern, zu Veranstaltungen und Ereignissen unserer Institutionen eingestellt werden.

Mit Hilfe dieses Mediums können somit alle unserer Einrichtung Verbundenen auch aus der Ferne teilhaben und beispielsweise die Haussegnung an Epiphanie miterleben oder die Kreuzwegstationen auf unserem Friedhof beim sonntäglichen Kreuzweg der Fastenzeit mitbeten oder bei der Übernahme der Schirmherrschaft über die in Gründung befindliche Stiftung Pro Campo Santo Teutonico e.V. durch S.E. Jean-Claude Kardinal Hollerich S.J., Erzbischof von Luxemburg und Präsident der COMECE, mit dabei sein.

Klicken Sie dazu einfach hier oder klicken Sie das Youtube-Symbol links oben auf der Homepage an und abonnieren Sie sich mit einem weiteren Mausklick.

 

Ernennung von Pater Dr. Augustinus Sander OSB zum Spiritual am Campo Santo Teutonico

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spiritual-pater-augustinus

Am 17. Februar 2022 wurde bei einem feierlichen Mittagessen bekanntgegeben, dass Pater Dr. Augustinus Sander OSB aus Maria Laach vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, zum Spiritual für das Priesterkolleg am Campo Santo Teutonico ernannt wurde. Bischof Bätzing berief Pater Augustinus auf Vorschlag von Rektor Prälat Dr. Hans-Peter Fischer, „als einen in Rom ansässigen und im geistlichen Leben erfahrenen Priester“, gemäß den Statuten des Priesterkollegs. Pater Augustinus lebt selbst im Priesterkolleg am Campo Santo Teutonico seit 2020, ist Mitglied der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes und freier wissenschaftlicher Mitarbeiter des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft. Er wird sein Amt als Spiritual neben seiner Tätigkeit als Mitarbeiter von Kardinal Kurt Koch im Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und seinem Lehrauftrag an der Päpstlichen Universität Gregoriana wahrnehmen.

 

FORUM EUROPAEUM 797

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Forum-Europaeum

Bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie muss leider die für den 28. Januar 2022 terminierte Veranstaltung “FORUM EUROPAEUM 797” ausfallen.

Wie kam es zur Idee zu solch einer Veranstaltung? Beim letztjährigen römischen Europaprojekt “ITER EUROPAEUM” wurde unsere Bruderschaftskirche besonders hervorgehoben mit der Benennung als “Kirche der Europäischen Union” in Rom. Wir verdanken dies der Tatsache, dass Kaiser Karl der Große als “Vater Europas” im Jahre 797 den Campo Santo Teutonico gegründet hat.

Im Vorstand der Bruderschaft wurde daraufhin bald die Idee diskutiert, jeweils am 28. Januar, dem Todes- und Gedenktag von Karl dem Großen, eine Gedenkfeier unter dem Titel “FORUM EUROPAEUM 797” zu formieren. Die liturgische Feier sollte im Petersdom auf der Krönungsplatte von Kaiser Karl dem Großen beginnen und dann mit der Prozession zu unserer Kirche führen. Als weiterer Höhepunkt war für heute ein Vortrag von Altbundespräsident Christian Wulff zu einem europäischen Thema vorgesehen. 

Nun hoffen wir, dass wir in der Bruderschaft diese Idee über die Pandemie hinaus wachhalten und künftig realisieren können. 

Anlässlich der 100jährigen Jubiläumsfeier der Gründung des Priesterkollegs am 30. Oktober 1976 sagte der Kölner Erzbischof, Joseph Kardinal Höffner: “Der Campo Santo Teutonico hat immer europäisch gedacht. Das muss so bleiben, und zwar mit dem Blick auf das ganze Europa, nicht auf das kleine Europa der Politiker. Für das Kolleg gibt es keine eisernen Vorhänge. Wir stehen vor der Frage: Welche geistigen Kräfte werden dem kommenden Europa das Antlitz geben? Ein rein technokratisches Europa hätte keinen Bestand. Welches Menschenbild wird Geltung gewinnen? Die Geschichte Europas ist seit je von der Achtung vor der Würde des Menschen, von der persönlichen Verantwortung, von der Entscheidung- und Gestaltungsfreiheit bestimmt worden. Werden sich diese Grundwerte durchsetzen, oder wird der Kollektivismus, die Leibeigenschaft des industriellen Zeitalters das Europa der Zukunft beherrschen? Das Priesterkolleg am Campo Santo Teutonico schließt junge Menschen verschiedener europäischer Völker zu Gemeinschaft zusammen: ein Bild des kommenden, geeinten, ganzen Europas.”

2021 Iter Europaeum - Besuch des Präsidenten des Europäischen Parlaments David Sassoli

 

 

Feierliche Verabschiedung bzw. Einführung des Camerlengo im Rahmen des Patronatsfestes

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patronatsfest 2021

Am 7. und 8. Dezember 2021 beging die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes feierlich ihr alljährliches Patronatsfest. Dem Pontifikalamt am Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariae stand der Erzbischof von Luxemburg und Präsident der EU-Bischofskommission COMECE Jean-Claude Kardinal Hollerich S.J. vor und schenkte der Gemeinschaft eine ergreifende Predigt. Er war bereits im Vorjahr, zusammen mit weiteren Novizen, neben anderen dem Rektor des Päpstlichen Instituts Santa Maria dell’Anima, Dr. Michael Max, in die Erzbruderschaft aufgenommen worden. Pandemiebedingt wurde jedoch erst beim diesjährigen Hochfest die Aufnahmeurkunde überreicht. Dem langjährigen Camerlengo, Cav. Aldo Parmeggiani, der aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt trat, wurde aufgrund seines äußerst verdienstvollen Wirkens die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Cav. Franco Reale wurde als sein Nachfolger ins Amt eingeführt. Das Foto zeigt von links nach rechts Camerlengo Cav. Franco Reale, Cav. Aldo Parmeggiani und Jean-Claude Kardinal Hollerich S.J.
 

In memoriam Willy Herteleer + 12.12.2015

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12.12.2015-Willly-Herteleer

Das Foto (von Paul Badde) zeigt Willy Herteleer, wie er jeden Tag vor der St. Anna Kirche, Pfarrkirche des Vatikan, stand. Über 30 Jahre hinweg gehörte Herteleer fest zum Straßenbild um den Vatikan. Auf dem Petersplatz und vor St. Anna, wo er täglich die Hl. Messe besuchte, wandte er sich an die Passanten, rief sie zur Beichte auf und sprach mit ihnen.   

Als der flämische Obdachlose, Aufrüttler und Pilger im Dezember 2015 seine letzte Ruhestätte in der Pilgergruft des Campo Santo Teutonico fand, kam das in die Schlagzeilen. Viele Pilger und Besucher haben seiner seither am Grab gedacht.
 

Herzlichen Dank an die Münchener Kunsthandwerkerschulen

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Eine intensive Arbeitswoche geht dem Ende zu. Es ist ein unerwarteter Anblick, Kunsthandwerkerschüler/-innen unter der Führung von Fachleuten aus dem Bereich der Restaurierung die umlaufenden Balustraden hoch über dem Campo Santo Teutonico nach restaurierungsbedürftigen Stellen abklopfen zu sehen. Und doch ist es seit vielen Jahren Tradition, dass die Münchener Kunsthandwerkerschulen aus den Bereichen Holz und Stein unserer Erzbruderschaft bei der Pflege und dem Erhalt unseres einzigartigen Friedhofs unterstützen. Das geschieht im Rahmen eines Erasmus-Projekts der Europäischen Union unter der Projektleitung von Dr. Sascha Priester (Klassische Archäologie, Bau- und Kunstgeschichte) und StD Clemens Sohmen (Sanierung historischer Baudenkmäler).

Der Schwerpunkt der diesjährigen Kampagne vom 4. bis zum 10. September war die Wiedersichtbarmachung von Ornamenten und Inschriften auf meisterhaft gearbeiteten Epitaphien und Grabstätten, die unkenntlich geworden waren. Ein anschauliches und eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Sanierung des Grabes von Joseph Anton Koch (1768-1839), unmittelbar vor dem Kollegseingang. Sophie Storch und Hartmut Hintner, Leiter der Holzbildhauer/-innen und erfahrener Restaurator, begleiteten den fachkundigen Einsatz der Schüler/-innen. Mühevolle Arbeit, hohe Konzentration, aber auch Begegnung mit der Symbolsprache und Grabkultur vergangener Jahrhunderte, Tuchfühlung mit deutsch-römischer Geschichte und Austausch, wertvolle, vielfältige Erfahrungen für den weiteren beruflichen Werdegang. Die geleistete Arbeit macht nun die Namen unserer Verstorbenen, ihre Geschichte und ihre Zeit wieder gegenwärtig – ganz im Sinne der „memoria“ des ehrwürdigen Ortes und des Gedenkens der Lebenden an die Toten.

Wir wünschen den herangehenden Kunsthandwerkern, Restauratoren, Steinmetzen, Bildhauern und Bautechnikern einen guten, weiteren beruflichen Weg. Herzlichen Dank und vergelt’s Gott!

 

Runder Geburtstag unseres Rektors - Prälat Dr. Hans-Peter Fischer wird 60

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rektor fischer

Rektor Prälat Dr. Hans-Peter Fischer hat am 10. Juli Geburtstag. Am Sonntag dem 11. Juli zelebriert er um 10.00 Uhr den Bruderschaftsgottesdienst. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zu Gratulation und Begegnung. Unsere Gemeinschaft des Campo Santo Teutonico wird den Jubilar, der ihr seit nunmehr über zehn Jahren als Rektor vorsteht, sodann im Benediktsaal hochleben lassen.

Ad multos annos!

 

Altcamposantiner Andrej Saje wird Bischof von Novo mesto in Slowenien

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bischofsweihe

Papst Franziskus ernennt Andrej Saje zum Bischof von Novo mesto in Slowenien. Der aus Novo mesto Gebürtige trat 1986 ins erzbischöfliche Priesterseminar in Ljubliana ein und studierte bis 1991 an der dortigen Theologischen Fakultät. 1992 wurde er zum Priester geweiht, war danach Pfarrvikar in Grosuplje und ab 1992 persönlicher Sekretär des Erzbischofs von Ljublijana, Alojzij Šuštar. 1997 erfolgte die Entsendung für weiterführende Studien nach Rom, wo er Mitglied unseres Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico wurde. 2003 promovierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana im Fach Kanonisches Recht. Ab 2003 war er bis 2013 Generalsekretär und Pressesprecher der Slowenischen Bischofskonferenz, zudem Richter am Kirchengericht und bis 2016 Studienpräfekt am Priesterseminar des Erzbistums Ljubljana. Seit 2009 lehrt Andrej Saje Kanonisches Recht an der Theologischen Fakultät der Universität Ljubljana. Als Seelsorger war er von 2013 bis 2015 in Ježica, einem Stadtteil von Ljubljana, und ab 2014 in der Diözese Gurk-Klagenfurt in den slowenischsprachigen österreichischen Pfarreien in Zell und Waidisch tätig. 2016 wurde Saje zusätzlich Offizial des Erzbistums Ljubljana.

Herzliche Gratulation!

 

Abschlussgottesdienst des "Iter Europaeum" am 27. Juni im Campo Santo - "Kirche der Europäischen Union"

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iter europaeum

Am 9. Mai wurde in Rom mit einer Messe in St. Johann im Lateran der "Iter Europaeum" eingeläutet. Es ist ein neuer "Cammino", der 50 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen der Europäischen Union und dem Heiligen Stuhl feiert. Dafür haben die 27 Botschaften beim Heiligen Stuhl der EU-Länder und die Delegation der Europäischen Union jedem Land eine spezielle Kirche in Rom zugeordnet. An jedem Sonntag werden jeweils drei oder vier dieser Kirchen vorgestellt. Am 23. Mai wurden im Anschluss an die Pfingstsonntagsmesse in unserer Kirche eine kurze Erläuterung und interessante Hintergrundinformationen zum Werdegang des "Iter Europaeum" gegeben.

Der Zyklus endet am 27.06.21 mit einer Festmesse um 10.00 Uhr in der Kirche S. Maria della Pietà im Campo Santo Teutonico.

Diese innovative Initiative macht die jahrhundertealte Verankerung der heutigen europäischen Nationen in Rom bewusst und schafft neue Bezüge. Die Zuordnung der Kirchen war ein sicherlich nicht immer leichter, aber gelungener Balanceakt. Bei den jahrhundertealten nationalen Pilgerkirchen der Schweden, Portugiesen, Polen, Kroaten, Franzosen und Iren ist die Zuordnung selbstverständlich, bei Holland, Österreich und Belgien trotz der neuen Ländernamen und auch bei Rumänien, Bulgarien, Zypern und Griechenland einfach. Bei den übrigen Ländern gaben geschichtliche Zusammenhänge und besondere Verbundenheiten für die Zuordnung den Ausschlag. Ökumenischer Geist verankert Deutschland in der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Der Campo Santo Teutonico wird als Gründung Karls des Großen - Vater Europas - zur "Kirche der Euroäischen Union" erhoben. Er nimmt Dänemark und Estland in freundschaftlicher Verbundenheit bei sich auf.

 

Fronleichnam: Feierliches Hochamt, Prozession und Statio in Santo Stefano degli Abissini

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Fronleichnam2021-09

Am 05. Juni stand der Salzburger Erzbischof und Vorsitzende der Österreichischen  Bischofskonferenz Franz Lackner der traditionellen Fronleichnamsfeier in der Kirche des Campo Santo Teutonico vor. Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch konzelebrierte zusammen mit vielen anderen Geistlichen. Es waren anwesend die Botschafterin Österreichs beim Heiligen Stuhl, Franziska Honsowitz-Friessnigg, ihr belgischer Kollege Patrick Renauls sowie der Gesandte der deutschen Botschaft, Konrad Geier, der Leiter der deutschsprachigen Sektion im vatikanischen Staatssekretariat, Winfried König, Mitglieder des Priesterkollegs, der Erzbruderschaft, des Römischen Görres-Instituts, der Päpstlichen Schweizergarde, des Deutschordens, der KAV Capitolina und viele andere. Mit einem „Ein herzliches Grüß Gott! Ihr alle habt hier am Campo Santo ein Stück Heimat!“ begrüßte der Rektor Dr. Hans-Peter Fischer alle Gottesdienstteilnehmer aus Rom und aus den deutschsprachigen Ländern zur traditionellen Festlichkeit. Die Tradition der musikalisch gestalteten Heiligen Messe und feierlichen Fronleichnamsprozession durch die Vatikanischen Gärten ist über die Jahre durch die Zusammenarbeit Vieler gewachsen. Dieses Jahr übernahm das Bläserensemble der Musikkapelle Anthering bei Salzburg unter der Leitung von Karl Michael Waltl die musikalische Gestaltung.

In seiner Predigt warnte Erzbischof Lackner vor einer Ich-Kultur in der westlichen Kirche und forderte auf, ausgehend vom Fronleichnamsfest, den Blick von sich auf den Anderen zu lenken, in ihm Gottes Antlitz zu erkennen und sich Gott und den Werten des Evangeliums zuzuwenden. Die anschließende Prozession führte entlang des Petersdoms zur Statio in die naheliegende schlichte, altehrwürdige Kirche Santo Stefano degli Abissini. Von dort trug Kardinal Koch das Allerheiligste beim weiteren Prozessionsweg zurück nach Santa Maria della Pietà zur zweiten Statio und Reposition. Es war ergreifend und spürbare Freude, dass die Feierlichkeit nach der durch die Pandemie bedingten Unterbrechung im vergangenen Jahr nun wieder stattfinden konnte.

 

 

Altcamposantiner Maksimilijan Matjaž wird Bischof von Celje in Slowenien

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bischof matjaz

Papst Franziskus ernennt Maksimilijan Matjaž zum Bischof von Celje (Cilli) in Slowenien. Von 1983-1988 studierte der aus Črna na Koroškem (Schwarzenbach) Gebürtige an der Theologischen Fakultät in Ljubliana. Er wurde 1989 zum Priester geweiht und war danach Pfarrvikar in Zreče. 1991 erfolgte die Entsendung für weiterführende Studien nach Rom, wo er Mitglied unseres Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico wurde. 1995 erwarb er am Päpstlichen Bibelinstitut ein Lizenziat im Fach Bibelwissenschaft und 1998 promovierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana zum Thema „Furcht und Gotteserfahrung: Die Bedeutung des Furchtmotivs für die Christologie des Markus“. 2000-2001 studierte er am Studium Biblicum Franciscanum in Jerusalem Biblische Archäologie. Zuvor war er wissenschaftlicher Assistent, danach Assistenzprofessor und ab 2011 außerordentlicher Professor für Bibelwissenschaften und Hebraistik an der Theologischen Fakultät der Universität Ljubliana. Seit seiner Priesterweihe wirkte Maksimilijan Matjaž neben seiner akademischen Tätigkeit stets auch als Seelsorger. Seit 2006 war er Mitglied des Priesterrates und seit 2011 Mitglied des Konsultorenkollegiums des Erzbistums Maribor. Das Foto zeigt S. E. Maksimilijan Matjaž am 30. Mai, Tag seiner Bischofsweihe, zusammen mit dem Nuntius Jean Maria Speich, Mitbruder unserer Erzbruderschaft (links im Bild).

Herzliche Gratulation!

 

Semesterabschluss der KAV Capitolina zu Rom in der Kirche des Campo Santo Teutonico

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capitolina 2021

Am Pfingstsonntag feierte die Katholische Akademische Verbindung KAV Capitolina zu Rom im CV (Cartellverband der katholischen Studentenverbindungen) den Semesterabschluss in unserer Kirche S. Maria della Pietà. Die 1986 in Rom gegründete Akademische Verbindung ist dem Campo Santo Teutonico und insbesondere unserem Päpstlichen Kolleg sowie der Erzbruderschaft eng verbunden. Die enge Verbundenheit dieser Institutionen in Rom wird nicht nur dadurch deutlich, dass zahlreiche Mitglieder im Priesterkolleg am Campo Santo Teutonico wohnen, sondern auch dadurch, dass viele Mitglieder der Capitolina zugleich unserer Erzbruderschaft angehören. Zum feierlichen Anlass chargierten die Studenten bei der Heiligen Messe mit Prunkfahne und in der traditionellen Festbekleidung der Verbindung. Sie wurden zu Beginn der Pfingstmesse herzlich und lobend für ihre feierliche Präsenz nach der sog. Semesterabschlusskneipe des Vortags durch den Rektor begrüßt. Auch an der diesjährigen Fronleichnamsprozession am 05. Juni wird die Capitolina traditionsgemäß teilnehmen und dabei festlich chargieren.

 

Branko Jurić neuer Vizerektor des Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico

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branko Juric rektor

Branko Jurić, Priester des Bistums Sarajevo und Mitglied der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Mutter Gottes, wurde am 20. Mai von Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, als neuer Vizerektor des Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico im Vatikan bestätigt. Er trat somit die Nachfolge von Dr. Konrad Ackermann an, der in seine Heimat zurückgekehrt ist. Der Rektor des Campo Santo Teutonico Prälat Dr. Hans-Peter Fischer verkündete nach dem Festgottesdienst am Pfingstsonntag diese freudige Nachricht und überreichte die Ernennungsurkunde dem neuen Vizerektor Don Branko Jurić (im Foto). Der Neuernannte ist seit knapp sechs Jahren bereits Kollegsmitglied und beendet im Herbst 2021 sein Doktoratsstudium in Moraltheologie.

 

In memoriam Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz: Kranzniederlegung am Grab, Gebet und gemeinsame Erinnerung

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Erwin Gatz 10

Am 9. Mai versammelte sich die Gemeinschaft des Campo Santo Teutonico anlässlich des 10. Todestages des langjährigen Rektors Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz zum feierlichen Hochamt. Es wurde die Predigt von Bischof Dr. Bertram Meier aus Augsburg verlesen, der von 1998 bis 2001 Vizerektor des Kollegs war und umständehalber nicht anreisen konnte. Im Anschluss begleitete die Gottesdienstgemeinschaft Rektor Prälat Dr. Fischer zur würdevollen Kranzniederlegung am Grab seines Vorgängers.

Außerdem fanden sich am Todestag selbst, dem 8. Mai, zahlreiche Mitglieder der Erzbruderschaft und des Päpstlichen Kollegs zu einer Feier in der Kirche des Campo Santo Teutonico und zum Gebet am Grab ein. Im Anschluss brachte ein gemeinsamer Spaziergang in die naheliegenden Kirchen S. Salvatore in Ossibus und Santi Michele e Magno Erwin Gatzs Begeisterung  für Exkursionen, Austausch und Begegnung in Erinnerung.

 

Feierliches Hochamt und Buch-Neuerscheinung zum 10. Todestag von Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz (1933-2011)

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Erwin Gatz

Liebe Schwestern und Brüder der Erzbruderschaft, liebe Kollegiaten, sehr geehrte, liebe Freunde und Freundinnen des Campo Santo Teutonico, liebe Förderer und alle, die Sie dem Pontificio Collegio Teutonico in dieser oder jener Weise verbunden sind!

 

Am 9. Mai wird um 10 Uhr in der Kirche des Campo Santo Teutonico das feierliche Hochamt zum 10. Jahresgedächtnis von Prälat Prof. Dr. Erwin Gatz gehalten. Er war von 1975 bis 2010 Rektor der Erzbruderschaft und des Kollegs und Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft. Erwin Gatz verstarb am 8. Mai 2011 in Maastricht. Sein Grabplatz befindet sich wenige Schritte vom Kirchenportal entfernt.

Zu dem Anlass wird der Band "Neue Aspekte einer Geschichte des kirchlichen Lebens - Zum 10. Todestag von Erwin Gatz (1933-2011)" durch Dr. Clemens Brodkorb und Prof. Dr. Dominik Burkard im Schnell & Steiner-Verlag vorbereitet. Er soll im Sommer erscheinen und fasst die Vorträge jener Tagung zusammen, die leider im Mai wegen Corona ausfallen musste. Wir sind sicher, dass sich viele Erwin Gatz noch verbunden fühlen und Freude an einem solchen Band haben, der die Forschungsfäden des ehemaligen Rektors des Campo Santo Teutonico aufgreift und weiterspinnt. Sowohl der Rektor des Campo Santo Teutonico als auch der Camerlengo als auch der Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft würden sich außerordentlich freuen, Sie unter den Unterzeichneten der Tabula memorialis zu finden. Sie können die Zeichnung und Bestellung hier oder formlos unter bestellung@schnell-und-steiner.de erledigen.

 

Mit herzlichem Dank und besten Grüßen aus dem Campo Santo,

Prälat Dr. Hans-Peter Fischer, Rektor

 

Unsere Ordensschwestern am Campo Santo Teutonico – herzlichen Dank und herzliches Willkommen!

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Ordensschwestern am Campo Santo Teutonico

Am 11. April wurden die Schwestern Ludovita, Arimatea und Akvinata (im Foto von links nach rechts) der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser nach dem gemeinsamen Bruderschaftsgottesdienst feierlich im Foyer verabschiedet. Seit Dezember 2013 waren sie fester und unverzichtbarer Bestandteil am Campo Santo Teutonico. Wir danken ihnen ganz herzlich für ihr großes Engagement und wünschen ihnen alles Gute für ihre weitere Tätigkeit. Sie werden den Mitgliedern der Erzbruderschaft und den Kollegiaten im täglichen Miteinander fehlen!

Gleichzeitig wurden Schwester Maria und Schwester Sorina der „Ancelle di Cristo Sommo Sacerdote“ (im Foto rechts, zusammen mit Rektor Fischer und Camerlengo Parmeggiani) unserer Gemeinschaft vorgestellt und begrüßt. Sie übernehmen den Dienst am Campo Santo Teutonico. Wir heißen sie herzlich willkommen, wünschen Ihnen zu Ihrem Einstand alles Gute und freuen uns auf unseren gemeinsamen Weg!

 

Gratulation an Dr. Konrad Maria Ackermann, neuer Leiter des bischöflichen Sekretariats in Regensburg

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Dr. Konrad Maria Ackermann

Dr. Konrad Maria Ackermann wird ab September 2021 das Bischöfliche Sekretariat der Diözese Regensburg leiten. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer gab seine Ernennung am 13. April bekannt. Konrad Ackermann wurde 2011 im Regensburger Dom St. Peter zum Priester geweiht und war danach als Kaplan in Oberviechtach tätig. Seit 2015 war er Mitglied und ab April 2019 Vizerektor unseres Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico. Er studierte in seiner römischen Zeit an der Pontificia Universitas Lateranensis und promovierte zum Thema „Die sacra potestas im Werk von Alfons Maria Stickler und Klaus Mörsdorf. Rechtssystematische Überlegungen zur Möglichkeit einer Mitwirkung von Laien an der kirchlichen Regierungsgewalt“. Zudem studierte er zwei Jahre am Päpstlichen Gerichtshof der Römischen Rota und wurde dort zum Prokurator ernannt.

 

Prälat Dr. Hans-Peter Fischer – 10 Jahre Rektor

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08.12.20-48

Beim diesjährigen Patronatsfest der Erzbruderschaft durfte Prälat Dr. Hans-Peter Fischer auf ein besonderes Jubiläum zurückblicken: Seit genau 10 Jahren ist er nun Rektor der Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes und des Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico. Diese Aufgabe übt er mit vollem Engagement aus, obwohl er im Juli 2017 von Papst Franziskus mit dem verantwortungsvollen und zeitintensiven Amt eines Auditors, also eines Richters im Rang eines Prälaten, am Päpstlichen Gerichtshof der Römischen Rota betraut worden ist.

Zum Dank für seinen unermüdlichen und treuen Einsatz für die Erzbruderschaft überreichte der Camerlengo Cav. Aldo Parmeggiani Prälat Dr. Fischer eine Ehrenmedaille in Gold. Rektor Dr. Fischer stiftete seinerseits der Kirche des Campo Santo "Santa Maria della Pietà" eine prachtvolle Pilgerglocke, die ihm in seiner Zeit als Pfarrer in Donaueschingen geschenkt worden war.

Die Schwestern und Brüder der Erzbruderschaft sowie die Mitglieder des Priesterkollegs wünschen Prälat Dr. Fischer weiterhin viel Energie, Freude und vor allem Gottes Segen für sein Wirken als Rektor!

 

Patronatsfest der Erzbruderschaft am 7. und 8. Dezember 2020

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08.12.20-18

Am 7. und 8. Dezember 2020 beging die Erzbruderschaft zur Schmerzhaften Muttergottes ihr alljährliches Patronatsfest. Hierbei wurden 26 Novizinnen und Novizen sowie 22 neue Erzschwestern und -brüder aufgenommen, von denen aufgrund der Corona-Bedingungen bedauerlicherweise Viele nicht anwesend sein konnten. Unter den neuen Erzbrüdern befindet sich der Erzbischof von Luxemburg und Präsident der EU-Bischofskommission COMECE Jean-Claude Kardinal Hollerich S.J., der eigentlich am 8. Dezember ein feierliches Pontifikalamt zu Ehren der Erzbruderschaft zelebrieren wollte, aber leider ebenfalls nicht anreisen konnte.

Der Festmesse zum Patronatsfest stand der Rektor der Erzbruderschaft und des Priesterkollegs, Prälat Dr. Hans-Peter Fischer, vor. Ausdrücklich dankte Prälat Dr. Fischer der Erzbruderschaft und den Mitgliedern des Kollegs für die lebendige und engagierte Gemeinschaft, die auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie zu einem guten Gelingen des Patronatsfestes beigetragen habe. Stellvertretend für alle diplomatischen Vertretungen, die mit der Erzbruderschaft verbunden sind, aber wegen Covid-19 nicht persönlich geladen werden konnten, begrüßte der Rektor den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl in Rom, Dr. Michael Koch, und betonte die traditionell herausragende Beziehung des Campo Santo mit der BRD.

 

Priesterweihe von Alexander Perros

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priesterweihe perros 03

Am Sonntag, den 8. November 2020 wurde unser ehemaliger Kollegiat Alexander Perros in Tinos (Griechenland) von S. E. Mons. Nicolaos Printezis zum Priester geweiht. Rev.do Perros bereitete sich im Auftrag seines Bischofs zwei Jahre lang in unserem Priesterkolleg auf die heiligen Weihen zum Diakonat und zum Presbyterat vor. Wir danken ihm für seine Verbundenheit zu unserem Haus und für die zahlreichen Dienste, die er in unserer Kollegsgemeinschaft wahrgenommen hat. „Gott ist die Liebe“ (1 Joh 4, 8) – Unter diese Worte aus dem ersten Johannesbrief hat Alexander Perros seinen priesterlichen Dienst gestellt. In diesem Sinne wünschen wir ihm, dass er bei seiner Arbeit im Weinberg des Herrn stets diese Liebe des Herrn, der sich für uns und zu unserem Heil am Kreuz hingegeben hat, erfahren und weitergeben möge.

 

Papst Franziskus feiert die Heilige Messe zum Gedenken an die Toten im Campo Santo Teutonico



Restart Gottesdienste!

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Hier können Sie unseren Appell "Pro Campo Santo" abrufen. Danke für Ihr Interesse!

 

nuove messe

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